7 Techniken für mehr Selbstmotivation

Dir fällt es schwer, Dich aufzuraffen? Du schiebst Aufgaben momentan nur so vor Dich hin? In Sachen Kundengewinnung hast Du ewig nichts mehr getan?

Oft fehlt die Motivation eine Aufgabe zu bewältigen. Das kann verschiedene Gründe haben. Vielleicht hast Du als Unternehmer momentan nicht genug Aufträge oder Deine Kreativität lässt so langsam nach. Vielleicht bist Du aber auch demotiviert, weil momentan nichts Neues passiert und Du nicht richtig ausgelastet bist. In diesem Artikel lernst Du, wie Du die Kunst der Selbstmotivation erlangst. Dazu erhältst Du wertvolle Tipps, um Dich selbst wieder zu motivieren. Denn Selbstmotivation ein wertvoller Schlüssel zu mehr Energie und größerem Antrieb.

Tipp 1: Strukturiere Deinen Arbeitstag, um dich selbst motivieren zu können

Bevor Du morgens Deine erste Aufgabe erledigst, solltest Du Dir einen strukturierten Plan erstellen. Überlege Dir, was auf jeden Fall getan werden muss und was auch noch am nächsten Tag erledigt werden kann. So setzt Du Dir selbst Prioritäten und erstellst Dir eine Struktur, nach welcher Du arbeitest. Bei jeder Aufgabe, die Du auf Deine To-Do-Liste schreibst, solltest Du Dich fragen, wie wichtig diese Angelegenheit für Dich ist. Wenn uns bewusst wird wie wertvoll eine Aufgabe für uns ist, erlangen wir neue Motivation im Alltag. Bei Deiner strukturierten Liste entscheidest Du Dich dann bewusst für oder gegen verschiedene Aufgaben und Tätigkeiten. Dieses Verfahren hilft bei der Selbstmotivation und der bewussten Entscheidung für bestimmte Projekte. Ein weiterer Tipp: Nachdem Du eine Aufgabe erledigt hast, kannst Du sie abhaken oder durchstreichen. Daran siehst Du, dass Du vorankommst. Das fördert das positive Denken. Schaffst Du mal etwas nicht, kannst Du es direkt in den neuen Tag übertragen.

Tipp 2: Werde Dir bewusst darüber, was Dich persönlich motiviert

Diese Frage ist nicht immer direkt beantwortbar. Denn wenn Du wüsstest, was Dich motiviert, dann würdest Du wahrscheinlich diesen Artikel nicht lesen. Viele Menschen werden durch knifflige Projekte motiviert, andere werden durch das verdiente Geld motiviert und wieder andere streben nach Anerkennung. Jeder von uns hat dabei spezielle Dinge, die ihn beeinflussen. Dagegen gibt es auch unterschiedliche Einflussfaktoren, die demotivieren. Wer einmal herausgefunden hat, was ihn bei seinen Projekten motiviert, hält den Schlüssel zum Erfolg in seinen Händen. Mit diesem Wissen lassen sich Aufgaben individuell gestalten und zur Selbststeuerung nutzen. Suchst Du zum Beispiel Anerkennung, kannst Du Deine Zwischenergebnisse Deinem Kunden präsentieren. Motiviert Dich Abwechslung, solltest Du Dir die Aufgaben jeden Tag neu zusammenstellen.

Tipp 3: Motiviere Dein Unterbewusstsein

Eine demotivierte Einstellung entsteht oft, durch das eigene Einreden einer negativen Botschaft. Wer sich also ständig selbst einredet, dass er sich nicht konzentrieren kann oder momentan alles schiefläuft, glaubt dies irgendwann auch. Das Einreden von negativen Botschaften wirkt sich auf Deine innere Einstellung aus und demotiviert Dich. Du programmierst Dich dann selbst darauf, keine Lust zu haben. Vielmehr solltest Du Dir daher immer sagen, dass Du Deine Ziele erreichst und Deine Projekte erfolgreich umsetzen kannst. Rede Dir also bewusst ein, dass Dir die Aufgabe Spaß macht und sie schnell erledigt ist. Erinnere Dich jedes Mal daran, was Du schon alles erreicht hast und wie zufrieden Du danach warst. Wer seine negativen Gedanken nicht abschalten kann, schreibt sie auf ein Blatt Papier. Diese negativen Gedanken werden danach zerrissen und weggeworfen. Dieses reinigende Ritual befreit Dich von schlechten Gedanken. Helfen tun ebenfalls motivierende Zitate. Diese kannst Du Dir ausdrucken und an Deinen Schreibtisch setzen. So wirst Du jeden Tag daran erinnert, positiv auf Deine Ziele zu schauen.

Tipp 4: Selbstmotivation durch Belohnungen

Die meisten Menschen lassen sich durch Belohnungen motivieren. Das Streben nach Belohnung ist in unserem Unterbewusstsein verankert. Es ist mit dem „Wenn-Dann-Denken“ verknüpft. Bei jeder Handlung stellen wir uns unterbewusst vor, welche Belohnungen wir daraufhin erhalten können. Auch die Werbung zielt darauf ab, indem sie uns unterbewusst suggeriert, dass wenn wir ein bestimmtes Produkt kaufen, wir schöner, erfolgreicher oder sportlicher werden. Nutze das „Wenn-Dann-Denken“, indem Du dir selbst Belohnungen für erfüllte Aufgaben setzt. Das sind nicht unbedingt materielle Güter, sondern viel mehr Erfolgserlebnisse für Dein Unternehmen. Stelle Dir zum Beispiel vor, dass wenn Du diesen Auftrag gut machst, dann wird sich Dein Kunde an Dich binden oder noch weitere Kunden zu Dir bringen. So wachsen Deine Reichweite und Dein Erfolg. Eine andere Belohnung kann auch der Kaffee zwischendurch oder ein leckerer Snack zwischendurch sein. Für größere Projekte kannst Du Dich auch mal mit einem freien Tag mit der Familie oder einem Ausflug belohnen.

Tipp 5: Selbstmotivation durch Zeitdruck

Kennst Du das? Du schiebst Aufgaben vor Dich hin, solange bis ihre Deadline erreicht ist? Dann auf einmal packt Dich die Motivation und Du schaffst es in der letzten Minute Deinen Auftrag abzugeben? Wird der Termindruck größer, kannst Du ohne Probleme arbeiten? Genau das kannst Du nutzen, um Deine Selbstmotivation zu steigern. Setze Dir hierbei Termine für Deine Aufgaben, auch wenn sie nicht vom Kunden verlangt sind. Diese Termine solltest Du dann in Deinen Kalender eintragen. Wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist, dann sind diese gesetzten Termine eine kraftvolle Anregung deiner Selbstmotivation.

Tipp 6: Mit Meilensteinen mehr Motivation erlangen

Oftmals sind wir aber auch demotiviert, weil wir nicht das Ausmaß einer Tätigkeit absehen können. Wir wissen nicht, wie lange eine Aufgabe dauern wird, da sie sehr komplex ist. Unsere Vorhaben wirken dann viel zu groß und kaum bewältigbar. Was hier hilft sind Meilensteine, also Zwischenschritte Deiner Aufgaben. Nach jedem erfüllten Meilenstein hast Du einen Zwischenschritt erreicht und kannst diesen erfolgreich abhaken. Ein Plan zur Kundengewinnung könnte so aussehen:

 

Konkrete Aufgabe Erledigt bis Einmal abhaken
Die Stärken Deines Unternehmens zusammenfassen und Dienstleistungen herausschreiben 18.03
Wunschkunden herauskristallisieren 22.03
Kundengewinner für die Telefonakquise suchen 27.03
Start des Projektes zur Kundengewinnung 01.04

 

Tipp 7: Die Arbeitsumgebung 

Wichtig ist auch die Arbeitsumgebung. Ein Arbeitsplatz sollte aufgeräumt und klar gestaltet sein. Es arbeitet sich besser, wenn der Raum oder das Büro hell und freundlich eingerichtet ist. Daneben sollte es keine Ablenkung geben, die Dich vom produktiven Arbeiten abhalten können. Wenn der Arbeitsplatz aufgeräumt und ruhig ist, fokussieren wir uns besser auf unsere Aufgaben. Das führt dazu das man konzentrierter und aufmerksamer ist.

 

Bei all unseren Tipps musst Du immer für Dich selbst herausfinden, was für Dich funktioniert und was nicht. Erst wenn Du weißt, was Dich motiviert und was Dich demotiviert, lernst Du dieses Wissen beim Arbeiten anzuwenden. Das Ziel ist es selbst Motivation in Deinem Alltag herzustellen. Durch dieses Selbstmanagement lernst Du Dich selbst besser kennen und kannst Entscheidungen bewusster fällen.