Wie Du Dich und Dein Unternehmen richtig positionierst

 

Du hast Dein eigenes Unternehmen gegründet und möchtest nun so richtig durchstarten und Dich am Markt etablieren? Oder bist Du schon länger mit Deinem Unternehmen tätig, arbeitest aber für Kunden, die nicht dem Profil Deines Wunschkunden entsprechen? Vielleicht fällt es Dir auch schwer neue Kunden zu generieren, weil Du nicht weißt, wie Du anfangen sollst?

Es gibt unzählige Ratgeber und Blogs, die Dich über die Kundenakquise, das Social-Media-Marketing oder die Zielgruppengewinnung aufklären. Doch all diese Ratgeber können Dir nicht ausreichend helfen, wenn Du noch keine gezielte Positionierung für Dein Unternehmen definiert hast. Mit diesem Artikel werden wir Dir erklären, was eine Positionierung ist, wieso sie so wichtig ist und wie Du sie entwickeln kannst.

 

 

Was bedeutet Positionierung?

 

Mit dem Begriff „Positionierung“ wird die zielgerichtete Einordnung eines Objektes am Markt beschrieben.  Als Objekt gelten dabei Unternehmen, Geschäftsfelder, Produkte und Marken. Positionierung bedeutet also das gezielte Beleuchten von Stärken und Qualitäten eines Unternehmens, einer Marke oder einer Dienstleistung. Wer sein Unternehmen gut positioniert hat, der erschafft ein klares Bild in den Köpfen seiner Kunden, sobald diese den Namen seines Unternehmens hören.

Durch eine gelungene Positionierung entwickelt Dein Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal am Markt. Ziel dieser Strategie ist es, sich von den Mitbewerbern zu unterscheiden und dementsprechend herauszustechen. Ist Dein Unternehmen klar am Markt eingeordnet, fühlt sich auch Deine Zielgruppe stärker angesprochen. Die Positionierung gilt daher auch als ein psychologisches Marktmodell, bei welchem beeinflusst wird, was wie von den Konsumenten wahrgenommen wird.

 

 

Positionierung bedeutet dabei aber nicht nur, zu präsentieren, was ein Produkt oder eine Dienstleistung leistet, sondern auch zu beleuchten, für wen diese gedacht ist und warum. Hinzu bedarf es einer Motivation für den Kunden, das Produkt zu kaufen oder die Dienstleistung in Anspruch zu nehmen.

Frage Dich bei der Konzeption Deiner Positionierung immer: „Warum sollte sich mein Kunde für mich entscheiden? Was ist meine Lösung für sein Problem? Und was macht diese Lösung so einzigartig für meinen Kunden?“ Um einzigartig mit Deinem Unternehmen zu werden, ist es wichtig, dass Du dich auf eine ganz bestimmte Zielgruppe fokussierst.

Die Positionierung bezieht sich dabei aber nicht nur auf das Design Deiner Website oder Deines Logos, sondern auf Deine gesamte Außenkommunikation. Gewonnen hast Du, wenn sich Dein Unternehmen in nur wenigen Worten beschreiben lässt. Um ein solches Bild aufzubauen, braucht es Sorgfalt und Strategie. Die Worte, die sich in den Köpfen Deiner Kunden bilden, sollten natürlich auch Dein eigenes Unternehmensbild widerspiegeln.

 

 

Warum ist eine klare Positionierung so wichtig für die Neukundengewinnung?

 

Du weißt jetzt, was der Begriff „Positionierung“ bedeutet. Doch wieso ist er so wichtig für die Neukundengewinnung?

Wer zum Beginn seiner Unternehmensgründung eine gute Positionierung definiert, wird es spätestens beim Marketing um einiges leichter haben. Die Neukundengewinnung wird durch die Positionierung effektiver. Der Streuverlust von Marketing-Kampagnen wird geringer und somit werden Werbebudgets sinnvoller eingesetzt. All das, weil Du Deine Zielgruppe durch Deine Positionierung genau definiert hast.

Mit Deinem Unternehmen sprichst Du Deine Wunschkunden nun zielgerichtet an. Neben diesem wichtigen Faktor gibt es noch viele weitere Vorteile einer guten Positionierung. Wer sich auf eine bestimmte Zielgruppe spezialisiert, der kann auch viel intensiver auf die Wünsche, Bedürfnisse und Probleme eingehen. Deine klare Spezialisierung lässt Deine Lösungen attraktiver erscheinen.

Durch Deine Expertise fühlen sich Deine Kunden verstanden. Mit jedem Kunden lernst Du die Probleme, welche Deine Zielgruppe beschäftigen, besser kennen. Dadurch hast Du die Möglichkeit, auf genau diese Probleme einzugehen und eine optimale Lösung für sie zu finden. So wirst Du Schritt für Schritt zum Experten und kannst den gewonnenen Mehrwert an Deine nächsten Kunden weitergeben.

 

 

Deine Angebote kannst Du jetzt genau auf Deine Wunschkunden abstimmen. Desto besser Du also Deine Kunden kennst, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Angebot Zuspruch findet. Außerdem sinken auch so die Kosten, die Du normalerweise für mehrere unterschiedliche Angebote aufbringst. Dadurch sparst Du Dir viel Zeit und im Umkehrschluss auch einige Kosten.

Auch vor anderen Wettbewerbern bist Du durch eine gute Positionierung besser geschützt. Mit einer definierten Einordnung am Markt konzentriert sich Dein Unternehmen auf eine spezielle Zielgruppe. Durch dein Alleinstellungsmerkmal hast du somit in Deiner Branche weniger Konkurrenz. Beim ersten Kontakt mit Deinem Wunschkunden kannst Du Dein Angebot effektiver kommunizieren und hebst dich dadurch von deiner Konkurrenz ab.

 

 

Wie Du siehst hilft Dir eine zielgerichtete Positionierung in vielen Bereichen. Besonders positiv wird es sich auch auf Dich und Deine Arbeit auswirken. Denn durch Deine Positionierung, die genau auf Deine Kernkompetenz und Deine Interessen ausgerichtet ist, wirst Du viel mehr Spaß und Leichtigkeit in Deinem Business haben.

Strategien, zur Entwicklung der eigenen Positionierung

 

Möchtest jetzt auch Deine individuelle Positionierung herausfinden? Um Deine Positionierung herauszukristallisieren, ist es wichtig, dass Du Dir über Deine Stärken und Deine Interessen bewusst bist. Was macht Dir besonders Spaß? Was kannst Du besonders gut? Betrachte diese Stärken nun aus der Perspektive Deiner Wunschkunden. Welche Deiner Stärken kann Deiner Zielgruppe besonders helfen? Welches Problem kannst Du für Deine Wunschkunden lösen? Diese Überlegungen benötigen eine ausführliche Konzeption und viel Recherche.

Um Dir ein genaues Bild Deines Wunschkunden zu machen, reicht es meistens nicht aus, eine Zielgruppenanalyse zu erstellen. Viel effektiver sind sogenannte „Buyer Personas“. Das sind fiktive Charaktere, die deinen Wunschkunden symbolisieren. Liste zur Erstellung dieser Personas alle Eigenschaften auf, die Deine Wunschkunden haben.

 

 

Dazu gehören demografische, sozioökonomische und psychologische Merkmale. Mit am wichtigsten sind dabei die persönlichen Eigenschaften, wie Vorlieben, Meinungen, Interessen und berufliche sowie private Ziele Deiner Wunschkunden. Als guter Richtwert gilt es, drei Buyer Personas zu konzipieren. Besonders gut funktioniert dies, wenn Du Deinen Benutzerprofilen Namen gibst und Dich in deren Persönlichkeit hineinversetzt.

Durch diese konzeptionelle Arbeit lernst Du Deine Zielgruppe intensiver kennen und schaffst es so Deine Positionierung perfekt einzuordnen. Aufbauend auf die Personas entwickelst Du nun das Konzept für Dein Unternehmen. Bei Deiner Konzeption beziehst Du fortlaufend alles auf Deine zuvor definierten Personas. So hast Du die Möglichkeit mit Deinem Unternehmen auf spezielle Erwartungen, Wünsche und Bedürfnisse einzugehen.

Nach der Einordnung Deiner Wunschkunden ist es wichtig, dass Du Dir Gedanken über das Bild Deines Unternehmens machst, welches Deinen Kunden zukünftig automatisch im Kopf erscheinen soll, wenn sie an Dein Unternehmen denken. Um möglichst viele Ideen zu sammeln, solltest Du nun spontan agieren. Schreibe alle Deine Gedanken auf ein Blatt Papier. Überlege nicht lange, bevor Du schreibst. Am Ende Deiner Konzeption suchst Du Dir die passendsten Umschreibungen heraus.

 

 

5 verschiedene Möglichkeiten, für Deine individuelle Positionierung

 

Du weißt noch nicht, wie Du Dich Positionieren sollst? Damit Du genau jetzt mit Deiner Konzeption beginnen kannst, haben wir Dir 5 Ideen zusammengefasst, um Deine Positionierung zu finden.

 

1. Positionierung über die Buyer Persona

Die meist genutzte Variante, eine Positionierung zu entwickeln, ist es sich an der Zielgruppe zu orientieren. Dafür verwendest Du Deine definierten Wunschkunden. Alle Entscheidungen, die Du für Deine Positionierung triffst, richten sich dann auf die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe aus. Dieser Weg ist sehr effektiv, da Du Dich hierdurch sehr speziell einordnen kannst.

Der ganze Stil Deines Unternehmens richtet sich so an Deine Zielgruppe aus und wird perfekt auf diese zugeschnitten. Stimme dafür auch die Tonalität und den Stil an Deinen Wunschkunden an, um ihn direkt anzusprechen. So positionierst Du Dich für Deine ganz spezielle Nische.

 

 

2. Erfinde etwas Neues

Eine weitere Möglichkeit sich zu positionieren ist es, etwas komplett Neues zu erfinden. Eine solche Innovation kann ein technisches Gerät sein, ein noch nie dagewesenes Rezept, eine innovative App oder eine Hilfe im Alltag.

Oft ist eine Erfindung nicht so leicht für jeden umsetzbar. Vor allem für Dienstleister gestalten sich Innovationen schwierig. Wer eine neue Erfindung geschaffen hat, der kann seine Positionierung auf seine innovative Idee fokussieren. Kleiner Tipp: Um sich vor Wettbewerbern zu schützen sollte eine neue Innovation vor Veröffentlichung immer patentiert werden.

 

 

3. Bestehende Lösungen clever kombinieren

Nicht jeder Unternehmer muss für eine gute Positionierung etwas komplett Neues erfinden. Durch einfallsreiche Kombinationen können bestehende Lösungen geschickt miteinander verknüpft werden. Daraus kannst Du dann etwas Neues entwickeln, was sich von anderen Unternehmen abhebt.

Eines der erfolgreichsten Beispiele dafür, sind Smartphones. Mobilfunkgeräte zum telefonieren gab es schon lange vorher. Die Kombination aus Handys zum telefonieren, Kameras, Chat Funktionen und vielem mehr, haben das schon bestehende Produkt so erfolgreich gemacht. Der komplette Auftritt richtet sich dann an diese Kombination aus.

 

 

4. Schaffe einen besonderen Erlebnisfaktor

Eine Positionierung kann auch durch einen besonderen Erlebnisfaktor geschaffen werden. Für den Menschen gibt es nichts Schöneres, als etwas besonderes zu erleben und neue Eindrücke zu gewinnen. Diesen Erlebnisfaktor können sich verschiedene Branchen zu ihrem Positionierungsmerkmal machen. Beispiele für Erlebnisse sind nicht nur Themenrestaurants oder Freizeitparks, sondern auch Erlebnisse beim Online-Shopping, auf einer sehr nutzerfreundlichen Website oder sogar beim Arzt.

In einigen Arztpraxen wird speziell auf die Ängste der Patienten eingegangen. Dementsprechend werden beruhigende Filme im Raum projiziert. Ein weiteres Beispiel kann ein Fotograf sein, der die Menschen mit seinen Bildern in andere Welten mitnimmt. Oder auch ein Coach, der seine Kunden besonders intensiv betreut. Das sind aber nur wenige der vielen Beispiele, die zu Deiner Information dienen.

 

 

5. Mit Storytelling hoch hinaus

Auch über das Storytelling und die eigene Person lässt sich ein Unternehmen effektiv positionieren. Erzähle Deinen Wunschkunden eine besondere Geschichte über Dein Unternehmen. Wie ist es gegründet worden, welche Hindernisse hast du überwunden, welche Chancen hast du genutzt und wer bist Du eigentlich als Person?

Storytelling macht den Nutzer neugierig. Wir alle lieben Geschichten. Deine Persönlichkeit steht nun neben Deinen Dienstleistungen und der Geschichte Deines Unternehmens im Fokus. So entsteht eine hohe Kundenbindung, da Du Transparenz und Ehrlichkeit bietest.

 

 

Hast Du schon eine Idee für eine passende Positionierung Deines Unternehmens?

Egal welchen Schritt Du dabei gehst, denke immer daran, Dich in Deinen Wunschkunden hineinzuversetzen. In jeder Branche gibt es bestimmte Nischen und spezielle Kundenwünsche.

Nutze diese Tipps, um deine individuelle, ausdrucksstarke Positionierung zu entwickeln!

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

Deine Doris

 

 

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